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ÜBER SEBASTIAN

Geborener Franke, adoptierter Wiesbadener

Im Oktober 1976 als Sohn eines Maschinenschlossers und einer Altenpflegerin geboren wuchs ich in einem ländlichen Vorort Nürnbergs auf.

Gemeindewesen, kirchliches Engagement und Vorortidylle prägten die ersten Jahre. Nach meinem Abitur studierte ich in Erlangen Jura und zog nach meinem Referendariat berufsbedingt nach Wiesbaden.

Statt Kaiserburg, Schäufele und Fränkischer Schweiz hieß es nun Kurhaus, Spundekäs und Rheingau. Die Umgewöhnungsphase wurde von der Offenherzigkeit und der Schönheit der Region sehr abgefedert. Wiesbaden hat es mir als Zugezogenem einfach gemacht und ich habe Wiesbaden nicht nur zu meiner Heimat gemacht, sondern die Stadt und ihre Menschen auch ins Herz geschlossen.

Ich schätze mich glücklich, in einer so lebenswerten und aufregenden Region zu wohnen. Deshalb versuche ich auch, so oft wie möglich unter Leute oder in die Natur zu kommen, am liebsten bei ausgedehnten Touren: entweder mit dem Fahrrad oder meiner Honda Transalp. Allgemein zählen sportliche Aktivitäten zu meinen Lieblingshobbies. Ob auf dem Fahrrad, den Skiern, im Studio oder auf dem Tennisplatz, Gesundheit und Fitness haben einen hohen Stellenwert für mich. Darüber hinaus liebe ich das Reisen, v.a. in ferne Länder und abseits üblicher touristischer Pfade.

Tankwart, Reinigungskraft, Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter

Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich gejobbt, um mir etwas hinzuzuverdienen und den ein oder anderen kleinen Wunsch zu erfüllen. Dabei habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen gesammelt: ob als Reinigungskraft oder Tankwart, als Jugendbetreuer im Erlanger Stadtjugendring, Helfer auf dem Bau oder als Werkstudent. Besonders geprägt hat mich jedoch meine Zeit als Zivildienstleistender, in der ich hilfsbedürftige Menschen bei der Bewältigung ihres täglichen Lebens unterstützen konnte.

Nach meiner Zulassung als Rechtsanwalt habe ich zunächst als Justiziar für die Gleisbauwirtschaft, in der Zertifizierung von Managementsystemen und der Präqualifizierung von Bauunternehmen u.a für das damalige Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gearbeitet. Nach einer Tätigkeit als Rechtsanwalt in der Wiesbadener Kanzlei Broglie, Schade und Partner, bin ich seit 2013 Geschäftsführer der Pflegegesellschaft Rheinland-Pfalz, eines gemeinnützigen Verbandes, der die Interessen der privaten und freigemeinnützigen Träger von Pflegeeinrichtungen vertritt.

Die Katholische Hochschule in Mainz gibt mir die Möglichkeit, mein Wissen und meine Erfahrungen an junge Menschen weiterzugeben: Ich bin Lehrbeauftragter im Bereich des Sozialversicherungsrechts im Master-Studiengang „Gesundheit und Pflege“ und trage damit zur Ausbildung von akademischen Fachkräften in einer Branche bei, die von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung ist.

Freiheit in sozialer Verantwortung. Für Mitmensch und Umwelt.

Seit 2008 bin ich ehrenamtlich politisch tätig. Über einen guten Freund habe ich schließlich meine politische Heimat bei den Freien Demokraten gefunden. Dabei war mein Weg in die Politik nie vorgezeichnet: mit 32 Jahren und mitten im Berufsleben stehend war ich zu alt und zu beschäftigt für die klassische Parteikarriere. Deshalb habe ich mich darauf konzentriert, meine Erfahrungen in der Sozial- und Gesundheitspolitik einzubringen.

Mit der Kommunalwahl 2016 haben Sie, die Bürgerinnen und Bürger in Wiesbaden, mir dann die Chance gegeben, mein Engagement auch in die Kommunalpolitik einzubringen. Im Ortsbeirat Wiesbaden-Südost streite ich leidenschaftlich für meinen Stadtteil und in der Stadtverordnetenversammlung leite ich als Vorsitzender den Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Kinder, Familie und Integration.

Sozialpolitik ist nicht nur wegen meines beruflichen Hintergrunds mein Herzensthema. Wir können im Stadtparlament nicht alle Probleme des Sozialsystems beseitigen, wir können aber dafür arbeiten, dass kein Wiesbadener – egal ob Kind oder Rentner – zurückgelassen wird. Wir können ihnen Chancen eröffnen und ihnen dabei helfen, diese zu ergreifen. Das fängt in der Kinderbetreuung an, in der bereits Weichen für eine erfolgreiche Schullaufbahn gestellt werden können und führt bis in die städtische Pflegeplanung, in der kommunales Handeln dabei hilft, Selbstbestimmung und Teilhabe in allen Lebenslagen zu gewährleisten – so lange wie möglich den eigenen vier Wänden.

Dabei handele ich stets unter dem Motto „Freiheit in sozialer Verantwortung für Mitmensch und Umwelt“. Die Politik sollte nicht das Gefühl eines Rundum-Sorglos-Staates geben, der den Menschen alle Entscheidungen abnimmt und sie damit Stück für Stück entmündigt. Politik muss Sprungbretter bauen, persönliche Freiheiten garantieren, den sozialen Aufstieg ermöglichen und Netze spannen, die Schicksalsschläge abfedern. Dabei muss aber immer der einzelne Mensch im Mittelpunkt stehen.

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