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Warum ich für die Impfpflicht bin

Keine Impfung - keine KiTa

In der letzten Sitzung des Sozialausschusses habe ich einen Antrag eingebracht, der vorsieht, dass nicht-geimpfte Kinder (außer sie können ein Attest über über eine Impfunfähigkeit vorlegen) nicht mehr in städtische Kindertagesstätten aufgenommen werden dürfen. Das klingt zwar hart, ist meines Erachtens aber gerecht und notwendig.

Klassische Kinderkrankheiten wie die Masern sind wieder auf dem Vormarsch und die Impfquoten sind rückläufig. Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, handeln ihren Kindern und der Gesellschaft gegenüber unverantwortlich. Masern, Mumps und Polio sind gefährliche Krankheiten, die früher viele Kinderleben gekostet haben, aber durch konsequente Impfungen zurückgedrängt werden konnten. Nun riskieren wir ihre Rückkehr.

Davon sind solche Kinder besonders betroffen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Bisher konnten diese sich zumindest auf den Herdenschutz verlassen, der Ansteckungen ziemlich unwahrscheinlich machte. Diese Zeiten scheinen vorbei.

Daher brauchen wir klare Maßnahmen von Seiten der Stadt. Jeder KiTa-Platz wird von allen Steuerzahlern erheblich bezuschusst. Deshalb erwarten wir von den Eltern, die die städtischen Angebote wahrnehmen auch selbst verantwortungsvolles Handeln. Eltern, die ihre Kinder partout nicht impfen lassen wollen, können dazu (noch) nicht gezwungen werden. In Zukunft müssten sie aber zumindest eine nicht-städtische Kita finden, die ihr Kind aufnimmt oder eine Einzelbetreuung geben.

Mein Ziel ist übrigens keine wahllose Impfung: Die Pflichtimpfungen sollen den Empfehlungen der ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts entsprechen, die von anerkannten Experten auf empirischer Grundlage erstellt werden. Denn der Schutz unserer Kinder sollte auf seriöser Wissenschaft und nicht auf dubiosen Verschwörungstheorien beruhen.

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